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  Ausstellung im Morus-Haus – „Zerrissen – Kinder als Opfer häuslicher Gewalt“

Die relativ kleine aber qualitativ hochwertige Wanderausstellung erfuhr am 04. April bei deren Eröffnung große öffentliche Aufmerksamkeit. Dem Thomas-Morushaus war es gelungen, Vertreter von Jugendeinrichtungen der Region, Schulen, der Justiz, der Polizei, des Jugendamtes sowie der Beratungsstelle des CJD und andere für diese Ausstellung zu sensibilisieren.

In seinen begrüßenden Worten ging Pfarrer Stephan Donath von der katholischen St. Marien Gemeinde, Träger des Morus-Hauses, auf das Anliegen der Ausstellung ein. Zuvor thematisierte er Gewalt auch anhand eines Beispiels aus der Bibel. Zurück zum Hier und Heute sagte der Pfarrer, dass die Ausstellung dazu beitragen solle, Gewalt zukünftig zu erkennen, sie anzuzeigen und sie zu bewältigen. Die Gewalt, das forderte er, müsse unterbrochen werden. Der Geistliche: „Dafür können wir etwas tun.“

Petra Schiele, Sozialarbeiterin im Morus-Haus und Initiatorin der Ausstellung, sagte an die Gäste gerichtet, dass sich inzwischen zehn Schulklassen zu einem Besuch angemeldet hätten. Sie empfahl insbesondere auch den anwesenden Kita-Leiterinnen, die Ausstellung mit ihren Gruppen zu besuchen. Sie informierte des Weiteren die Gäste, dass sich mit der Ausstellung in einem anderen Raum auch die Gelegenheit  ergibt, eine Fünf-Situationen-CD vorzustellen. Die CD unter dem Titel „Kennst Du das auch“ biete einen guten Einstieg, um in ein Gespräch zu kommen.


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